Standard · Domänen
Vier Domänen.
Jede Domäne beantwortet eine Kernfrage. Jede Domäne wird unabhängig bewertet.
Rechtliche & organisatorische Transparenz
„Wer kontrolliert den Anbieter rechtlich — und welcher Jurisdiktion ist er unterworfen?"
Domäne öffnen D2Operative Transparenz & Datenkontrolle
„Wer hat operativen Zugriff auf Daten und Schlüssel — und wie ist das nachweisbar?"
Domäne öffnen D3Technische Souveränität & Interoperabilität
„Kann der Dienst ohne prohibitiven Aufwand gewechselt werden?"
Domäne öffnen D4Nachhaltigkeit & Lieferketten-Resilienz
„Wie robust ist die technische und geopolitische Lieferkette?"
Domäne öffnenWarum genau vier Domänen?§
Die vier Domänen sind nicht beliebig. Sie ergeben sich systematisch aus drei Dimensionen struktureller Transparenz — rechtlich (D1), operativ (D2) und technisch (D3) — ergänzt um die Anbindung an die Außenwelt: die Lieferkette (D4). Diese vier Schnitte decken den gesamten Bewertungsraum digitaler Souveränität ab, ohne sich zu überschneiden.
Drei Domänen wären unvollständig: Sie würden Lieferkettenabhängigkeiten ausblenden, die im Konfliktfall jede rechtliche oder operative Kontrolle aushöhlen. Fünf Domänen würden Redundanz erzeugen — jede weitere Kategorie wäre Teilmenge der vier bestehenden und damit Bewertungsaufwand ohne Erkenntnisgewinn. Die Zahl Vier ist das minimale vollständige Modell.
